Eigentlich kann man Internetspiele in zwei Kategorien unterteilen. Entweder in Browserabhängige Spiele oder in Downloadspiele, welche meist mit mehreren Spielern gespielt werden. Des Weiteren kann die eigene Spielkonsole an das Internet angeschlossen werden, so dass auch hier die Möglichkeit besteht, in der Gemeinschaft Internet-Spiele zu spielen. Bei dem Browserspiel nutzt der User ausschließlich einen beliebigen Browser, beispielsweise den Internetexplorer von Microsoft, um im World Wide Web die gewünschten Computerspiele zu spielen. Der Phantasie und Ausführungen solcher Games sind keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl ist riesig. Egal ob man die klassischen Brettspiele bevorzugt, sich lieber einem Wissensquiz widmet, sich in ein Abenteuer stürzen möchte oder eine neue Welt erkundet. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob man entweder lieber allein, mit Gegnern oder mit Verbündeten spielt.
Downloadspiele
Die Software für ein Downloadspiel kann man sich entweder durch die Erwerbung einer Lizenz direkt aus dem Internet herunterladen oder sich ein Computerspiel aus dem Handel beschaffen. Die Software wird demnach auf den eigenen Computer aufgespielt und registriert. Hin und wieder werden auch monatliche Beiträge zur regelmäßigen Nutzung fällig. Häufig werden Rollenspiele angeboten, die es dem Spieler ermöglichen über mehrere Monate in einer Gemeinschaft zu spielen und in der Spielwelt eigene Charaktere zu erschaffen. Diese können mit immer mehr Features und Fähigkeiten ausgestattet werden. Die Spielwelt kann in verschiedenen Variationen und mit einer Vielzahl von zu lösenden Aufgaben durchgespielt werden. Die graphische Oberfläche unterscheidet sich sehr stark von der der einfachen Browserspiele. Größtenteils werden erst im Spielverlauf konträre Fähigkeiten und Ausrüstung frei geschaltet. Die Benutzeroberflächen sind so gestaltet, dass diverse Spieler aus der ganzen Welt miteinander verbunden sind. Sie können gegeneinander und auch miteinander antreten. Rund um die Uhr. Weiterhin besteht die Gelegenheit sich über ein internes Kommunikationsportal miteinander zu verständigen. Einige User verkaufen bestimmte virtuelle Gegenstände, wenn sie für den eigenen Charakter nicht mehr von Bedeutung sind. Je nach Geschichte und virtuellen Gegebenheiten erfreuen sich diese Spiele großer Beliebtheit, haben jedoch den Nachteil, dass man sich in der Spielwelt verlieren kann und sich zunehmend aus der Realität flüchtet, was wiederum ein großes Suchtpotenzial in sich birgt. Soziale Kontakte können darunter leiden oder sogar ganz verschwinden. Man sollte sich also vor dem Kauf genau darüber informieren, ob einem das Spiel zusagt oder eher nicht.
Browserspiele
Obwohl Browserspiele von jedem dem Internet angeschlossenen Computer zu spielen sind, bleibt oft festzustellen, dass es manchmal mit der Darstellung der Grafik hapert. Ausgenommen auf Flash basierende Spiele. Tippt man respektive das Wort „Internetspiele“ in eine Suchmaschine ein, so erscheinen massenhaft Links von Anbietern, welche bestimmte Plattformen mit Spielen empfehlen. Nicht selten sind die Games in der Nutzung kostenfrei und bedürfen häufig noch nicht einmal einer Anmeldung auf der jeweiligen Homepage oder Spiele-Community. Zusätzliche Features, wie mitunter Chatfunktionen, ermöglichen es dem User mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten oder sie in ihrem Spiel zu verunsichern. Der Vorteil dieser Browserspiele bezieht sich hauptsächlich auf „das kurzfristig schnelle Spielen zwischendurch“. Größter Beliebtheit erfreuen sich die Strategiespiele und auch die klassischen Brettspiele, welche häufig unter dem Motto: „sit and go“ angewendet werden. Aufwendige Spiele können in einfachen Schritten auf dem eigenen PC installiert werden. Durch die Nutzung eines Accounts wird ein Spieler-Score errechnet, bei dem man sich mit anderen Teilnehmern messen kann. Man benötigt zur Anmeldung nur eine E-Mail Adresse. Ausgeweitet wird der Service mit Premium-Accounts, die gegen eine geringe Gebühr verbesserte Spielmöglichkeiten bieten. Auf den Premium-Account kann man von jedem im Internet angeschlossenen Computer mit Hilfe seiner E-Mail Adresse und seinem persönlichen Passwort zugreifen.
Konsolenspiele
Auf Grund der technischen Möglichkeiten war es den Besitzern von Spielkonsolen lange Zeit nicht möglich sich am Spielen im Internet zu beteiligen. Erst Mitte bis Ende der 1990er Jahre wurden die ersten Konsolen mit multimedialen Fähigkeiten auf den Markt gebracht und die mit einem Online-Zugang ausgestattet waren. Mittlerweile sind die meisten Geräte mit Festplatten und entsprechend hoher Speicherkapazität erhältlich. Der Nachteil ergibt sich aus den jeweils Firmen abhängigen Systemvoraussetzungen. Aus diesem Grund stellen die Spiele Hersteller für jeden einzelnen Anbieter dementsprechende Spiele her. Meist müssen dabei hohe Lizenzgebühren geleistet werden, so dass die Spiele im Preisvergleich zu normalen Computerspielen höher gestaffelt liegen. Das Spielvergnügen stellt sich dennoch schnell ein. Die graphische Oberfläche ist den reinen Computerspielen gegenüber mindestens gleichwertig. Der Spielfluss ist zumeist hochwertiger. Des Weiteren kann die Konsole entweder an den Fernseher oder an den Computerbildschirm angeschlossen werden. Leider ist die Anzahl der Mitspieler sehr stark eingeschränkt. Der Mitspieler aus dem World Wide Web benötigt nicht nur die gleiche Konsole, sondern muss ebenso das gleiche Spiel besitzen. Es darf sich nicht nur um die gleiche Spielreihe handeln. Beispielsweise kann ein Spieler mit einem Fußballspiel aus dem Jahr 2008 nicht im Internet gegen jemanden antreten der ein Fußballspiel aus dem Jahr 2009 besitzt. Daher fällt die Interaktivität der Konsolenspiele im Netz generell geringer aus, als bei Browserspielen und der großen Community bei Downloadspielen.
